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Praxis für Kieferorthopädie

Dr. med. dent. Iris Place

Zahnspangen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

  • Festsitzende Zahnspangen («Gartenhag»)
  • Abnehmbare Zahnspangen
  • Unsichtbare Zahnspangen
  • Beurteilungen und Zweitmeinungen bei Zahnfehlstellungen

Unsere Fachpraxis für Kieferorthopädie ist spezialisiert auf die Behandlung von Zahn- und Kieferfehlstellungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Dazu steht uns das ganze Spektrum der modernen Kieferorthopädie mit sichtbaren, unsichtbaren, festsitzenden und abnehmbaren Zahnspangen zur Verfügung.

Uns ist eine qualitativ hochstehende und effiziente Behandlung ebenso wichtig, wie das Wohlergehen und die Zufriedenheit unserer Patienten. Um diese Ziele zu erreichen, beurteilen wir umfassend die wichtigen zahnmedizinischen, funktionellen und ästhetischen Aspekte unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse.

Schöne Zähne und eine optimale Zahnstellung sind nicht immer von Natur aus gegeben. Die grosse Variation von Zahn-und Kieferstellungen, sowie Zahn- und Kieferformen zeichnet das individuelle Bild und trägt auch zum vielfältigen Erscheinungsbild bei.

Nicht jede Normabweichung muss daher unbedingt behandelt werden. Oft liegen jedoch Zahn- und Kieferfehlstellungen vor, die zu funktionellen Störungen führen können. Sie werden teilweise als ästhetisch unschön empfunden, erschweren die Reinigung der Zähne und führen unter Umständen teils auch erst im Erwachsenenalter zu echten zahnmedizinischen Problemen.

Mit der Früherkennung und rechtzeitigen Korrektur im Kinder- und Jugendalter, aber auch mit dem Erfassen von Fehlstellungen bei Erwachsenen setzt die kieferorthopädische Abklärung und Behandlung ein.

 

Fachzahnärztin für Kieferorthopädie

Fachzahnärzte für Kieferorthopädie sind spezialisierte Zahnärzte, die sich mit der Diagnose und Behandlung von Zahn- und Kieferfehlstellungen befassen.

Die Grundausbildung im Fachgebiet Kieferorthopädie ist ein Teil des Zahnarztstudiums.
Zur Erlangung des Fachzahnarzttitels für Kieferorthopädie ist einerseits eine mindestens einjährige Berufserfahrung als Zahnarzt und andererseits eine spezialisierte und strukturierte dreijährige Vollzeitausbildung an einer akkreditierten Schweizer Universitätsklinik für Kieferorthopädie erforderlich. Nach bestandener abschliessender Prüfung wird der Titel «Fachzahnarzt für Kieferorthopädie (CH)» verliehen. Details unter www.swissortho.ch

Die Schweizerische Gesellschaft für Kieferorthopädie kann nur für den «Fachzahnarzt für Kieferorthopädie (CH)» den Ausbildungsweg und damit die nötige Qualifikation garantieren.
«Kieferorthopädie» und «Praxis für Kieferorthopädie» sind keine geschützten Titel. Fachzahnärzte für Kieferorthopädie aus dem Ausland haben zum Teil einen ganz anderen Ausbildungsweg.

 

Dr. med. dent. Iris Place, Fachzahnärztin für Kieferorthopädie (CH)

Dr. med. dent. Iris Place

aufgewachsen in Adliswil und Langnau

  • 1986 Matura Typus B, Kantonsschule Wiedikon
    1986-1991 Studium der Zahnmedizin an der Universität Zürich
  • 1991 Eidgenössisches zahnärztliches Diplom der Universität Zürich
  • 1991-1993 Assistenzzahnärztin in Kinderzahnmedizin an der Klinik für Kieferorthopädie und Kinderzahnmedizin der Universität Zürich unter Prof. P. Stöckli/Dr. H. van Waes
  • 1993-1994 Allgemeinzahnärztin in Wettingen (Dr. M. Jäggi und Dr. S. Jäggi)
  • 1995 Promotion zur Dr. med. dent. an der Universität Zürich:» Die Lokalänästhesie in der Kinderzahnmedizin»
  • 1994-1997 Spezialisierungsprogramm in Kieferorthopädie an der Klinik für Kieferorthopädie und Kinderzahnmedizin an der Universität Zürich unter Prof. P. Stöckli
  • 1997-1999 Tätigkeit als Kieferorthopädin bei Dr. Stefan Affolter, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie (CH) in Thalwil
  • 1999 Erlangung des Titels «Fachzahnärztin für Kieferorthopädie (CH)» gemäss Richtlinien der SGK/SSO
  • 1999 Eröffnung der eigenen Kieferorthopädie-Praxis in Adliswil

Mitgliedschaften

  • Schweizerische Gesellschaft für Kieferorthopädie (SGK)
  • Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft (SSO)
  • Zürcher kieferorthopädische Studiengruppe (ZKS)
  • Schweizerische Gesellschaft für Aligner Orthodontie (SGAO)

Beratende Tätigkeit als Kieferorthopädin der Gesundheitsdirektion für Sozial- und Fürsorgestellen im Kanton Zürich und für den Kanton Glarus.

 

Behandlung

Vorbeugende kieferorthopädische Massnahmen werden zumeist vom Familien- oder Schulzahnarzt durchgeführt.
Komplexere kieferorthopädische Behandlungen gehören in die Hände der Fachzahnärztin (oder des Fachzahnarztes).

Durch die erwähnte Zusatzausbildung verfügt diese über das grundlegende Wissen, die Übung im Umgang mit kieferorthopädischen Apparaturen und die Erfahrung, um eine qualitativ hochstehende, effiziente Korrektur von Zahn- und Kieferfehlstellungen durchzuführen, welche zu einem stabilen Behandlungsergebnis führt.

Die Zuweisung an die Kieferorthopädin erfolgt im Allgemeinen durch die Familien- und Schulzahnärzte oder direkt durch die Eltern der Patienten selbst.

 

Behandlungsablauf

Der erste Schritt ist eine abklärende Beratung durch die Kieferorthopädin, bei der eine vorläufige Beurteilung der allfälligen Fehlstellung vorgenommen wird. Erste Aussagen und Abschätzungen über die Art der Fehlstellung, den Zeitpunkt des Behandlungsbeginnes, des zeitlichen Verlaufes, der Art der Behandlung und der Kosten können vorgenommen werden.

Der zweite Schritt zu einer kieferorthopädischen Behandlung ist die Anfertigung von Unterlagen. Es sind dies in erster Linie Modelle der Zähne und der Kiefer, Fotos des Gesichtes und der Zähne, spezielle Röntgenbilder, die dann eine Beurteilung zur Funktion des Gebisses, der Ästhetik, dem zu erwartenden Wachstumsverlauf und allfälliger Probleme in der Zukunft erlauben.

Bei einer sehr ausführlichen Behandlungsbesprechung, wird die Behandlungsplanung diskutiert und es können auch allfällige Alternativen erwogen werden.

Zu diesem Zeitpunkt wird Ihnen auch eine schriftliche Kostenschätzung übergeben.
Nach der unterschiedlich langen aktiven Behandlungsphase schliesst sich eine passive Haltephase an, mit dem Ziel, die korrigierte Zahn- und Kieferfehlstellung zu fixieren.

 

Zeitpunkt der Behandlung

Manche Fehlentwicklungen zeichnen sich schon im Milchgebiss ab und erfordern einen frühen Behandlungsbeginn.

Grundsätzlich sollte eine Beurteilung im Alter zwischen 7 und 10 Jahren stattfinden. Sehr oft erfolgt eine Überweisung vom Familien- bzw. Schulzahnarzt, welche die Kinder im schulzahnärztlichen Untersuch sehen und beurteilen.

Kieferorthopädische Behandlungen, welche die Entwicklung bzw. das Wachstum des Kiefers und Gebisses beeinflussen sollen, finden meist im Alter zwischen 9 und 14 Jahren statt. Eine rechtzeitige Behandlung kann bedeuten, dass aufwändige Massnahmen vermieden und die Gesichtsästhetik deutlich verbessert werden kann.

Behandlungen, die «nur» eine Zahnfehlstellung korrigieren sollen, sind in der Regel erst ab Durchbruch der bleibenden Zähne im Alter zwischen 12 und 16 Jahren angezeigt.

Bei extremen Abweichungen oder nach Abschluss des Körperwachstums, das heisst auch bei Erwachsenen, können Kieferfehlstellungen nur durch Anpassung der Zahnstellung ausgeglichen oder, wenn notwendig, in Zusammenarbeit mit der Kiefergesichts-Chirurgie behandelt werden.

 

Kosten/Versicherung

Die Kosten für die kieferorthopädische Behandlung richten sich nach der Komplexität der Fehlstellung und dem gewünschten ästhetischen Resultat.

Anlässlich einer ersten Konsultation kann meist eine zuverlässige Schätzung vorgenommen werden. Die einzelnen Behandlungen werden schrittweise abgerechnet und detailliert nach dem SSO Tarif in Rechnung gestellt.

Es empfiehlt sich frühzeitig im Vorkindergartenalter, eine entsprechende Zusatzversicherung zur Krankenversicherung abzuschliessen.
Viele Gemeinden beteiligen sich im Rahmen der Schulzahnpflege an den Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung.

Die Abrechnung der Honorare kann individuell Ihren finanziellen Möglichkeiten angepasst werden

In schwerwiegenden Fällen kann die Invalidenversicherung für die Behandlungskosten aufkommen. Nur Fachzahnärzte für Kieferorthopädie sind befugt, kieferorthopädische IV Anmeldungen vorzunehmen.

 

Erwachsene

Gesunde Zähne in gesundem Zahnhalteapparat lassen sich bei Erwachsenen in der gleichen Art wie bei Jugendlichen bewegen.

Komplizierende Faktoren, wie das Fehlen von Kieferwachstum und erworbene Schäden bedingen eventuell eine speziellere Behandlungsplanung, an welcher der Familienzahnarzt oder Fachzahnärzte anderer Spezifikationen beteiligt werden.

 

Unsichtbare Zahnspangen

Je nach Fragestellung wird bei Erwachsenen auch nach individuellen Lösungen gesucht, wobei wir dem Bedürfnis nach weniger sichtbaren Zahnspangen (zahnfarbene Keramikbrackets, durchsichtige Alinger: z.B. «Invisalign», «Orthofolio») oder unsichtbaren Zahnspangen (Lingualtechnik) nachkommen.